Lange Kulturnacht 2015

Artikel in der Nordrundschau vom 11.03.2015

StN und StZ Printausgabe

Der Tag geht, die Kultur kommt

von Georg Friedel und Torsten Ströbele, 11.03.2015 17:45 Uhr

Bei der langen Kulturnacht in Feuerbach werden neue Projekte aus dem Stadtbezirk vorgestellt.
Erstmals beteiligt sich auch das Kreativzentrum im Werk 8 auf dem ehemaligen Produktionsgelände der Firma.

Der Tag geht, die Kultur kommt
Der Tag geht, die Kultur kommt  – Foto: Torsten Ströbele
Die Restauratoren Karl Petzold, Wolfgang Gärtner (l. und 2.v.l.) und die Mitglieder des Vereins „Rettung der Wandbilder im Schoch-Areal“ mit der Vorsitzenden Elke Thieme (2.v.r.) präsentieren eines der restaurierten Gemälde am neuen Standort.

Neues gibt es bei der langen Kulturnacht immer wieder zu entdecken – auch wenn es bereits die neunte Auflage ist.

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Mit Knochenleim und Ochsengalle

Artikel in Stuttgarter Zeitung/Nachrichten →Nordrundschau vom 09.12.2014

Wandbilder auf dem Schoch-Gelände

Mit Knochenleim und Ochsengalle

Von Georg Friedel 09. Dezember 2014 – 08:00 Uhr

Der Verein zur Rettung der Wandbilder auf dem Schoch-Areal hat mehrere Tübinger Restauratoren damit beauftragt, die Gemälde in dem abrissbereiten Firmengebäude abzulösen und andernorts wieder anzubringen.

WB Abnahme 26.11.2014

WB Abnahme 26.11.2014 – Foto: Georg Friedel

Feuerbach – Wolfgang Gärtners Kopfbedeckung erinnert ein wenig an den Hut von Joseph Beuys. Ansonsten trägt der Restaurator die typische Arbeitskluft, die auch Stuckateure anhaben: Auf seinem nicht mehr ganz blütenweißen Overall sind an verschiedenen Stellen die Spuren seiner heutigen Tätigkeit erkennbar. Beide Hände stecken in schwarzen Strickhandschuhen, allerdings liegen die Finger frei. Sein Metier ist die Kunst des Konservierens und Bewahrens.

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20.000 Euro zur Rettung der Schoch-Wandbilder

Artikel in der Feuerbacher Woche 20. 08. 2014

Gemeinnütziger Verein sammelt Spenden zum Erhalt historischer Ansichten von Feuerbach

Die beiden veröffentlichten Schwarz-Weiss-Bilder
Linkes Foto (von Links): Elke Thieme, Roland Saur und Herwig Janicek setzen sich im Verein zur Rettung der Wandbilder im Schoch-Areal für die vom Abriss bedrohten Malereien ein.
Rechtes Foto: Die historische Aufnahme zeigt das große Wandbild in der Kantine.
Fotos: Ruppert/Privat

In Feuerbach hat sich Anfang des Jahres ein Verein zur Rettung der Wandbilder in der Kantine der ehemaligen Chromfabrik „Gebrüder Schoch“ gegründet. Die Vorläufer-Initiative besteht schon länger. Angesichts des für das kommende Jahr geplanten Abrisses der Fabrik sammelt der Verein Geld für den Erhalt der Bilder – rund 20 000 Euro werden für die fachmännische Entfernung benötigt.

Angefangen hat alles 2006, als ich bei einem Besuch die Wandgemälde in der Kantine von Schoch entdeckte“, erklärt Elke Thieme vom gemeinnützigen Verein zur Rettung der Wandbilder im Schoch-Areal. Thieme fielen die vier Wandmalereien – zwei historische Ansichten von Feuerbach und zwei Sinnsprüche – sofort auf. Sie waren 1949 von Hans Bechstein an drei Wände der Firmenkantine gemalt worden.

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Retten, was zu retten ist – Verein rettet Wandmalereien aus der Nachkriegszeit

Artikel im Stuttgarter Wochenblatt 23. 7. 2014

Das Schoch-Areal in Feuerbach soll im Frühjahr 2015 neu gestaltet werden. Zu diesem Zweck muss eine Reihe von Gebäuden abgerissen werden. In einem davon befinden sich jedoch vier Wandmalereien aus der Nachkriegszeit. Ein Verein hat es sich daher zum Ziel gemacht, die Bilder vor der Zerstörung zu schützen.

Artikel Wochenblatt

Brand in ehemaligem Fabrikgebäude am Schoch-Areal verursachte Chaos in Feuerbach

Artikel von www.feuerbach.de 23.07.2014

Polizei und Feuerwehr in verrauchten Straßen
Die Feuerbacher Feuerwehr riegelte das gesamte Gelände weiträumig ab und sperrte u.a. die Stuttgarter Straße für eine Stunde. Foto: feuerbach.de

Aus bislang ungeklärter Ursache hat es am Dienstagmittag (22.07.) in einem leerstehenden Fabrikgebäude an der Dornbirner Straße gebrannt. Wegen der Rauchentwicklung wurden Bewohner aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten, die Stuttgarter Straße war abgesperrt.

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Verein zur Rettung der Wandbilder im Schoch-Areal e.V stellte sich den Feuerbachern auf dem 30. Höflesmarkt vor

Vereinsstand mit Wandbild-Banner auf dem Hoeflesmarkt

Der gemeinnützige Verein zur Rettung der Wandbilder im Schoch-Areal präsentierte sich beim 30. Feuerbacher Höflesmarkt am 12. Juli 2014 auf der Stuttgarter Straße den Feuerbacher Bürgerinnen und Bürgern mit einem eigenen Stand.

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Nachkriegskunst ist vom Abriss bedroht

„Nord-Rundschau“, 16.08.2011 02:45 Uhr Feuerbach
Von Georg Friedel

Eine Initiative setzt sich für den Erhalt der Wandbilder in der einstigen Kantine der Firma Schoch ein.

Über der einstigen Essensausgabe im ersten Obergeschoss des Schoch-Verwaltungsgebäudes steht in verschnörkelten Buchstaben und altmodischer Schrift der Spruch: „O Friede, was bist du so ein edler Schatz, und hast bei den Menschen so wenig Platz“. Es klingt wie ein Vermächtnis. In Zeiten, als für diese pazifistische Gesinnung so gar kein Platz war, traf es nämlich auch den Hartchromveredelungsbetrieb der Gebrüder Schoch hart. Vermutlich im Februar 1944 wurden bei einem Luftangriff in Feuerbach die Gebäude der Firma Schoch in Schutt und Asche gelegt. Auf einem Schwarzweiß-Foto aus dem Privat-Archiv von Walter Rieker ist das verheerende Ausmaß der Zerstörungen sichtbar. Die Firmengebäude sind ausgebrannt oder liegen in Trümmern, lediglich der Schornstein ragt unversehrt in die Höhe.

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Kreative Köpfe für das Schoch-Areal

Artikel aus der Stuttgarter Zeitung: Kreative Köpfe für das Schoch-Areal

Chris Lederer, 23.04.2012 12:10 Uhr

Konstruktiv diskutiert wurde bei der Planungs- und Strategiewerkstatt zum Feuerbacher Schoch-Areal am Freitag und Samstag im Kultur- und Bürgerhaus.
Foto: Chris Lederer

In einem zweitägigen Workshop haben sich am Wochenende mehr als 40 engagierte Feuerbacher, begleitet von Fachleuten aus der Verwaltung, mit der Zukunft des Schoch-Areals befasst. Eingeteilt in drei Themengruppen, haben sie eine Fülle von Ideen und Vorschlägen erarbeitet, wie die Industriebrache entwickelt werden könnte. Die Wünsche der Bürger dienen als Grundlage für einen städtebaulichen Wettbewerb, der im Sommer beginnt und an dem sich 25 Architekturbüros beteiligen sollen.

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