{"id":287,"date":"2011-04-23T09:20:03","date_gmt":"2011-04-23T07:20:03","guid":{"rendered":"http:\/\/wandbilder-schoch.de\/schoch\/wordpress\/?p=287"},"modified":"2019-12-09T09:26:04","modified_gmt":"2019-12-09T08:26:04","slug":"kreative-koepfe-fuer-das-schoch-areal","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/wandbilder-schoch.de\/schoch\/wordpress\/2011\/04\/23\/kreative-koepfe-fuer-das-schoch-areal\/","title":{"rendered":"Kreative K\u00f6pfe f\u00fcr das Schoch-Areal"},"content":{"rendered":"<p>\u2192<a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.buergerbeteiligung-kreative-koepfe-fuer-das-schoch-areal.5bba50a2-f255-4b64-ac00-863dfac3497d.html\">Artikel aus der Stuttgarter Zeitung: Kreative K\u00f6pfe f\u00fcr das Schoch-Areal<\/a><\/p>\n<p>Chris Lederer, 23.04.2012 12:10 Uhr<\/p>\n<p>Konstruktiv diskutiert wurde bei der Planungs- und Strategiewerkstatt zum Feuerbacher Schoch-Areal am Freitag und Samstag im Kultur- und B\u00fcrgerhaus.<br \/>\nFoto: Chris Lederer<\/p>\n<p>In einem zweit\u00e4gigen Workshop haben sich am Wochenende mehr als 40 engagierte Feuerbacher, begleitet von Fachleuten aus der Verwaltung, mit der Zukunft des Schoch-Areals befasst. Eingeteilt in drei Themengruppen, haben sie eine F\u00fclle von Ideen und Vorschl\u00e4gen erarbeitet, wie die Industriebrache entwickelt werden k\u00f6nnte. Die W\u00fcnsche der B\u00fcrger dienen als Grundlage f\u00fcr einen st\u00e4dtebaulichen Wettbewerb, der im Sommer beginnt und an dem sich 25 Architekturb\u00fcros beteiligen sollen.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Gew\u00fcnscht ist, dass verschiedene Investoren auf dem Areal Miet- und Eigentumswohnungen bauen, sich aber auch Handel-, Gewerbe und Dienstleister ansiedeln. \u201e55 bis 60 Prozent der Fl\u00e4che auf dem Schoch-Areal sollen f\u00fcr Wohnbau genutzt werden, der Rest f\u00fcr Handel, Gewerbe und Dienstleistungen\u201c, sagte der Sprecher der Arbeitsgruppe. Auch Kulturschaffende sollten sich im Areal ansiedeln k\u00f6nnen. \u201eWir stellen uns Kleinkunst und Ateliers vor, vielleicht auch ein Heimat- oder Industriemuseum.\u201c<\/p>\n<p>40 Prozent sollten Eigentums-, 40 Prozent Mietwohnungen sein. Jeweils zehn Prozent sollten f\u00fcr Sozialwohnungen und f\u00fcr gef\u00f6rdertes Wohneigentum f\u00fcr junge Familien bereitgestellt werden, so wie es die Stadt in ihren Richtlinien vorgibt. \u201eUnsere Hauptzielgruppe f\u00fcr das Schoch-Areal sind in erster Linie Senioren und Familien.\u201c Aber auch Alleinstehende und Baugemeinschaften sollten zum Zug kommen. Ziel sei eine gesunde Durchmischung des Gebietes. \u201eWir wollen keine gettohafte Bebauung.\u201c Stattdessen solle es zahlreiche Bereiche zur Begegnung geben: Spielpl\u00e4tze, Bewegungsfl\u00e4chen f\u00fcr Senioren mit so genannten Gleichgewichtsinseln, aber auch Fl\u00e4chen f\u00fcr Freiluftschach, Boccia, Tischtennis und Grillstellen, f\u00fcr Jung und Alt gleicherma\u00dfen. \u201eDie Durchmischung aller Altersgruppen ist unser Ziel.\u201c Alle Wohnanlagen sollten behindertengerecht und aufs Miteinander angelegt sein. Auch energiesparendes Bauen solle eine Rolle spielen und sich in Teilen des Stadtbildes widerspiegeln, etwa in der Fassadengestaltung mancher Quartiere. Zur Burgenlandstra\u00dfe hin soll das Gebiet als \u201eTor nach Feuerbach\u201c offener gestaltet werden.<\/p>\n<p>Die Teilnehmer der Werkstatt stellen sich das Areal gr\u00f6\u00dftenteils als verkehrsberuhigten Bereich vor, in dem Autos nur die Ausnahme bilden, etwa wenn es um die Anlieferung geht. Angedacht wurde beispielsweise, ob sich die Anlieferung der Gesch\u00e4fte einzig \u00fcber die Tiefgaragen abspielen k\u00f6nne. Kontroverser diskutiert wurde auch die Frage nach den Maximalh\u00f6hen der Geb\u00e4ude. W\u00e4hrend ein Teil der Gruppe H\u00f6hen von 15 Metern vorschlug, sahen andere das Maximum erst bei 23 Metern oder wollten diese Frage v\u00f6llig den Architekten \u00fcberlassen, um sie nicht zu sehr einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Thema auf der Industriebrache zwischen Feuerbacher Bahnhof, Kremser und Dornbirner Stra\u00dfe ist, dass das Areal extrem mit Schadstoffen belastet ist. \u201eNicht nur Boden und Grundwasser sind belastet, auch viele Mauern und Geb\u00e4ude sind regelrecht durchtr\u00e4nkt in einer Konzentration abseits jeglicher Vorstellung\u201c, sagte Bezirksvorsteherin Andrea Kl\u00f6ber. Teilweise seien die Werte zigtausendfach h\u00f6her als gesundheitlich vertr\u00e4glich. So kam die Arbeitsgruppe, die sich unter anderem mit dem Erhalt der historischen Geb\u00e4ude befasste, zu dem Schluss, dass s\u00e4mtliche Hallen, die Kantine sowie der Kamin abgerissen werden m\u00fcssten, lediglich die ehemalige Schoch-Villa sei erhaltenswert. W\u00fcnschenswert sei auch der Erhalt der historischen Wandbilder in der Kantine. \u00dcber sie k\u00f6nne jedoch noch nicht entschieden werden, zu viele Fragen seien offen. \u201eWir m\u00fcssen ein Konzept entwickeln, wo die Bilder hinkommen k\u00f6nnten und die Machbarkeit und die Finanzierbarkeit pr\u00fcfen lassen\u201c, sagte eine Sprecherin der Arbeitsgruppe. Der Kamin sei unter anderem wegen Altlasten und statischen Problemen nicht zu retten.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Workshops werden nun in redaktionelle Form gebracht.<\/p>\n<p>Am 15. Mai wird dem Umwelt- und Technikausschuss im Gemeinderat sowie dem Bezirksbeirat Feuerbach \u00fcber die Planungswerkstatt berichtet. Im Juli soll der Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden, eine Jury k\u00fcrt den Sieger vermutlich im Dezember dieses Jahres. Danach werden die besten drei Entw\u00fcrfe im Rathaus ausgestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2192Artikel aus der Stuttgarter Zeitung: Kreative K\u00f6pfe f\u00fcr das Schoch-Areal Chris Lederer, 23.04.2012 12:10 Uhr Konstruktiv diskutiert wurde bei der Planungs- und Strategiewerkstatt zum Feuerbacher Schoch-Areal am Freitag und Samstag im Kultur- und B\u00fcrgerhaus. 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